Der Gürbetaler Toni Caradonna als Pionier: Filmfinanzierung mit Kryptogeld

Die Blockchain-Technologie wird unser Leben verändern. Gut, wer sich lieber früher als später damit befasst. Und die Möglichkeiten, die sich damit bieten, nutzt. So hat der selbsternannte Komödiant Dottore Antonio Superbuffo Caradonna mit Hilfe der Kryptowährung Ether den Spielfilm The Pitts Circus realisiert.

Im November 2017 feierte der Film The Pitts Circus Premiere. Der Gürbetaler Toni Caradonna hat diesen Spielfilm als weltweit erstes Projekt vollständig über Blockchain und Ether realisiert. Weil er von der öffentlichen Hand keine oder zu wenig Unterstützungsbeiträge erhielt, nutzte er die Plattform Ethereum, um für seinen Film zu werben – mit Erfolg. Der Low-Budget-Film kam zustande und gewinnt an internationalen Festivals laufend Preise. Wobei Caradonna sagt, dies liege mehr an der revolutionären Finanzierungsmethode denn am Film selber.

Tatsächlich ist Caradonna in letzter Zeit häufig in den Medien präsent, international und nun auch national. Am 14. November 2017 wurde der „Freak mit Mission“ in der Berner Zeitung vorgestellt, am 30. Dezember 2017 berichtete die NZZ am Sonntag ausführlich über die Möglichkeiten, wie sich Künstler dank der Blockchain-Technologie direkt von ihren Fans finanzieren lassen können (Bessere Kunst dank digitalem Geld). Der Kulturplatz vom 17. Januar 2018 befasste sich mit dem Thema Chancen und Risiken des digitalen Wandels. Wieder war der Film oder eben die neue Finanzierungsmöglichkeit mehr als nur eine Erwähnung wert (Blockchain – Kulturschaffende hoffen auf neue Souveränität).

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist im Wandel. Schön, dass auch ein Berner an vorderster Front mitmacht und vielleicht als Pionier der Filmfinanzierungsrevolution in die Geschichte eingeht.

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Verfasst von

Social Media Berater und Online Marketing Manager