Die Gemeinden im Kanton Bern machen die Schulen bereit für die Digitalisierung.

Um Kinder für die digitale Welt fit zu machen, benötigt es mehr als nur moderne Arbeitsgeräte. Um Algorithmen zu verstehen, brauche es aber nicht zwingend einen PC, meint Regierungsrat Bernhard Pulver. Verschiedene Gemeinden gehen verschiedene Wege.

Als erste grössere Gemeinde im Kanton beantragte die Stadt Bern, alle Schülerinnen und Schüler mit einem Gerät auszustatten. Für die jüngeren Schüler sollen Tablets, für die älteren Schüler Laptops oder Tablets mit Tastatur gekauft werden.

Auch die Schulen in Thun erhalten neue Computer. Vorgesehen ist, dass im 3. bis 6. Schuljahr ein Computer pro zwei Lernende bereitsteht, im 7. bis 9. Schuljahr ein Gerät pro Schülerin und Schüler.

Weder in Bern noch in Thun werden übrigens VR-Brillen erwähnt.

Digitialisierung in der Schule bedeutet aber nicht nur eine zeitgemässe Technik und Infrastruktur zu haben.

Herausforderungen Digitalisierung Schule

Punkto Digitalisierung ist das Oberstufenzentrum Worbboden heute vielen Berner Volksschulen voraus: Den Informatikraum mit fix installierten PCs hat die Schulleitung schon vor zwei Jahren abgeschafft. Damit setzt die Schule heute um, was die Erziehungsdirektion erst letztes Jahr im Leitfaden «Medien und Informatik» den Berner Gemeinden empfohlen hat. Ein Augenschein im digitalen Klassenzimmer.

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Verfasst von

Social Media Berater und Online Marketing Manager